Pharma- und Chemiekonzern: Bündnis gegen Bayer: Hedgefonds erkunden Allianz gegen das Management



Pharma- und Chemiekonzern: Bündnis gegen Bayer: Hedgefonds erkunden Allianz gegen das Management



Pharma- und Chemiekonzern: Bündnis gegen Bayer: Hedgefonds loten Allianz gegen das Management aus




Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer leidet unter dem Druck großer Hedgefonds, die sich zu einem Bündnis gegen das Management des Unternehmens zusammengeschlossen haben. Sie wollen damit auf die jüngsten Probleme des Unternehmens aufmerksam machen.

Bayer hat in den letzten Jahren massive Verluste erlitten. Der Konzern hat sich durch den Kauf des US-Herstellers Monsanto übernommen und konnte die Umsatzerwartungen nicht erfüllen. Zudem erhöht der Streit um die Verkaufsverhandlungen und die Schadensersatzklagen wegen des Herbizids Glyphosat das finanzielle Risiko des Konzerns.

Das Bündnis gegen Bayer wurde im Juli von den Hedgefonds Elliott Management und Third Point initiiert. Die Fondsbesitzer haben zusammen rund 13 Milliarden Euro in Aktien des Unternehmens investiert und fordern nun eine Überarbeitung der Geschäftsstrategie des Konzerns. Sie wollen lieber eine Fokussierung auf die Kernbereiche des Unternehmens als auf den Kauf neuer Unternehmen und für mehr Unternehmenskontrolle plädieren.

In den letzten Monaten sind schon einige Veränderungen in der Führungsebene des Unternehmens vorgenommen worden. Nun sind die Hedgefonds-Investoren bereit, mit dem Management des Unternehmens in Kontakt zu treten, um ihre Forderungen durchzusetzen.

Bayer hat inzwischen angekündigt, dass es eine Reihe von Investitionsmöglichkeiten untersuchen wird, um das Unternehmen nachhaltig auf den Weg der Erholung zu bringen. Der Konzern ist sich jedoch bewusst, dass die Einigung mit den Hedgefonds-Investoren ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erholung ist.

Das Bündnis gegen Bayer ist ein wichtiges Zeichen und zeigt, dass Hedgefonds-Investoren bereit sind, sich mit komplizierten Fällen auseinanderzusetzen. Es ist zu hoffen, dass sie bei ihren Zielen erfolgreich sein werden, damit sich die Aktionäre des Unternehmens wieder auf die Erholung des Konzerns freuen können.

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